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Epilepsie
Neue Chancen in der Epilepsiebehandlung
"Es passiert ohne Warnsignal. Manchmal flattern nur die Augenlider für ein paar Sekunden, manchmal dauert es bis zu fünf Minuten. Dann wird mein ganzer Körper geschüttelt. Der Magen zieht sich zusammen und ich fühle mich schwindelig. Meist bin ich mir vollkommen bewusst darüber, was passiert." In dieser oder ähnlicher Weise berichten Patienten über ihre Empfindungen während der Anfälle.
Weltweit leiden etwa 50 Millionen Menschen an Epilepsie. Betroffen sind Menschen in jedem Lebensalter, jeder nationalen oder geografischen Herkunft und jeder sozi alen Schicht. Die Krankheit kann genetische Ursachen haben und auf erworbene oder angeborene Hirnschäden zurückzuführen sein. Während der wiederkehrenden Anfälle kommt es zu einer kurzzeitigen Störung der Nervenaktivität im Gehirn. Dabei setzen die Nervenzellen in bestimmten Gehirnarealen gleichzeitig und unkontrolliert ihre elektrischen Signale frei.
Heute können 60 bis 80 Prozent der neu diagnostizierten Kinder und Erwachsenen erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden und ihre Anfälle kontrollieren. Auch Novartis engagiert sich seit vielen Jahren in der Epilepsietherapie. 1963 wurde das erste Novartis-Medikament eingeführt und seit Anfang 2000 steht ein neues, verbessertes Präparat zur Verfügung. Der neue Wirkstoff wurde in einem internationalen Entwicklungsprogramm mit mehr als 6800 Patienten geprüft und zeigt eine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit.
Informationen für Patienten
Epilepsie Dachverband Österreich
Epilepsiezentrum an der Neurologischen Universität Wien
Informationen für Fachkreise
Österreichische Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie
Deutsche Gesellschaft für Epilepsie
Epilepsia – Das Journal der International League Against Epilepsy
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