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Diabetes

Eine bedarfsgerechte Insulinausschüttung hilft bei Typ-2-Diabetes

DiabetesVon Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, sind in Österreich rund 500.000 Personen betroffen - Tendenz steigend. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass die Körperzellen, an denen das Insulin wirken soll, nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Sind Diätmaßnahmen zur Behandlung nicht ausreichend, werden in der Folge Blutzucker senkende Medikamente und im fortgeschrittenen Stadium auch Insulin verabreicht.

Im Frühstadium weiß ein großer Teil dieser Menschen nichts von der Krankheit und wird auch nicht ärztlich behandelt. Das Hauptmerkmal des Typ-2-Diabetes sind erhöhte Blutzuckerwerte, die auf einer zu niedrigen beziehungsweise zeitlich verzögerten Insulinproduktion beruhen. Insulin wird in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse hergestellt und nach den Mahlzeiten ins Blut abgegeben. Dort veranlasst das Hormon die Aufnahme von Glukose durch die Körperzellen, worauf die Zuckerkonzentration im Blut wieder sinkt.

Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel verursacht bei einem nicht eingestellten Typ-2-Diabetes vor allem Schäden an den Blutgefäßen. Diese wiederum führen zu gravierenden Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenversagen oder dem diabetischen Fuß.

 

Folgen der Atherosklerose

Wenn die Blutgefäße jahrelang durch erhöhte Blutzuckerwerte geschädigt werden, entwickelt sich eine Atherosklerose (Arterienverkalkung). Im Verlauf der Erkrankung verengen sich die Schlagadern (Arterien) immer mehr, so dass bei Belastung nicht mehr genug Blut in die Gewebe hinter der Engstelle transportiert werden kann. Sind die Arterien des Herzens von Atherosklerose betroffen (Koronare Herzkrankheit), entstehen bei körperlicher Belastung Schmerzen in der Brust (Angina pectoris).

 

Arterien, die von Atherosklerose befallen sind, können an ihrer inneren Zellschicht einreißen. An der Verletzungsstelle bilden sich Blutgerinnsel, die das Gefäß dann völlig verschließen können. Geschieht dies in den Kranzarterien des Herzens, ist ein Herzinfarkt die Folge. Beim Schlaganfall sind die Arterien des Gehirns von einem Blutgerinnsel verstopft.

 

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