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Cholesterin

Rechtzeitig das Risiko minimieren

Cholesterin

Cholesterin gehört zu den Blutfetten und spielt in unserem Körper eine lebenswichtige Rolle. Es dient dem Aufbau von Steroidhormonen, der Produktion von Gallensäure in der Leber sowie dem Aufbau neuer Gewebe. Zuviel Cholesterin ist jedoch schädlich und einer der größten Risikofaktoren für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Tatsächlich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der westlichen Welt nach wie vor die häufigste Todesursache.

 

Wenn eine Diät nicht hilft

Wenn Patienten mit zu hohen Cholesterinwerten auf eine Diät nicht ausreichend ansprechen, ist eine medikamentöse Behandlung ratsam. Statine, eine Substanzklasse zu der auch Novartis Medikamente vertreibt, sind die erste Wahl zur Senkung der Cholesterinspiegel im Blut. Der von Novartis entwickelte Wirkstoff bekämpft außerdem die Arterienverkalkung und reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten.

Bei Risikopatienten, die an verschiedenen Krankheiten leiden und mehrere Arzneimittel einnehmen, zeichnen sich die Novartis-Medikamente besonders durch ihre starke Wirkung, gute Verträglichkeit und geringe Wechselwirkungsrate mit anderen Präparaten aus.

 

Das Cholesterin und seine Funktionen

Cholesterin ist im Blut von einer Hülle aus Lipoproteinen umgeben. Sie sorgen dafür, dass die schlecht wasserlöslichen Cholesterine besser im Blut transportiert werden können. Von Bedeutung sind die Lipoproteine niedriger Dichte (Low Density Lipoproteins), kurz LDL, und die Lipoproteine hoher Dichte (High Density Lipoproteins, HDL).

Die HDL transportieren etwa 25 Prozent des Gesamtcholesterins im Blut. Studien haben gezeigt, dass „normale“ HDL-Werte einen gewissen Schutz vor arteriosklerosebedingten Erkrankungen bieten. Etwa 70 Prozent des Cholesterins werden mit Hilfe von LDL transportiert. Partikel dieses Lipoproteins tragen heutigen Erkenntnissen zufolge wesentlich zur Bildung von arteriosklerotischen Ablagerungen bei.

Zirkuliert zuviel LDL im Blut, dann lagert sich das Cholesterin an den Gefäßwänden ab und behindert mit der Zeit den Blutfluss. Das so entstehende Gerinnsel kann schließlich zu einem Gefäßverschluss und damit zum Infarkt führen.

HDL-Cholesterine hingegen sind „nützlich“. Sie verfügen über die besondere Eigenschaft, bereits in der Gefäßwand abgelagertes LDL aufzunehmen und zur Leber zu transportieren. Dort wird es zu Gallensäure umgebaut und kann mit dem Gallensaft in den Darm ausgeschieden werden.

 

Folgen der Atherosklerose

Kommt es auf Grund eines unbehandelten, jahrelang erhöhten Cholesterinspiegels zu einer Atherosklerose, verengen sich die Schlagadern (Arterien) immer mehr. Schließlich kann bei Belastung nicht mehr genug Blut – und damit Nährstoffe und Sauerstoff – in die hinter der Engstelle gelegenen Gewebe transportiert werden. Sind die Arterien des Herzens von Atherosklerose betroffen (Koronare Herzkrankheit), entstehen bei körperlicher Belastung Schmerzen in der Brust (Angina pectoris).

 

Arterien, die von Atherosklerose befallen sind, können an ihrer inneren Zellschicht einreißen. An der Verletzungsstelle bilden sich Blutgerinnsel, die das Gefäß dann völlig verschließen können. Geschieht dies in den Kranzarterien des Herzens, ist ein Herzinfarkt die Folge. Beim Schlaganfall sind die Arterien des Gehirns von einem Blutgerinnsel verstopft.

 

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