Novartis weltweit | Kontakt | Hilfe | Sitemap

 

Willkommen bei Novartis Pharma Austria

 

 

 

Therapiebereiche

Therapiebereiche

Brustkrebs - Leben mit der Krankheit

Hilfe statt Alleinsein

Wenn sich nach den verschiedenen Diagnoseschritten die Gewissheit eingestellt hat, dass es sich tatsächlich um Brustkrebs handelt, ist das natürlich zunächst einmal ein Schock. In dieser Situation werden oft schreckliche Bilder von Leid und Schmerz assoziiert - und natürlich auch der Tod. Aber längst nicht jeder Brustkrebs verläuft so schwer. Im Gegenteil kann die überwiegende Mehrzahl der Patientinnen heute geheilt werden.

Es ist völlig normal, zunächst bestürzt und traurig zu sein. Mit der Zeit gelingt es den meisten Betroffenen jedoch, sich wieder aufzurappeln, die Therapie aktiv zu begleiten und Entscheidungen zu fällen. Nicht wenige berichten nach dieser ersten, schweren Zeit davon, das Leben noch intensiver genießen zu können als vorher. In vielen Kliniken werden Hilfestellungen durch Psychotherapeuten und Psychologen angeboten, die Betroffenen dabei helfen sollen, mit der belastenden Situation besser umzugehen.

Psychische Unterstützung bedeutet, dass Sie mit all Ihren Fragen, Gefühlen, Gedanken und Ängsten begleitet werden. Aber auch das Entdecken Ihrer inneren Kräfte ist Bestandteil der Psychotherapie. Viele Patientinnen versuchen auch, mit ihrer Situation ohne Hilfe fertig zu werden. Das kann natürlich gelingen, aber es ist ein schwieriger Weg und niemand muss alleine mit allem fertig werden. Neben Partner und Familie sind Selbsthilfegruppen für viele Frauen eine wichtige Stütze. Neben praktischen Tipps ist auch der Austausch emotionaler Erfahrungen sehr hilfreich.

 

Tipps für die emotionale Gesundheit

  • Nicht nur der Körper, auch der Geist braucht Nahrung! Vergessen Sie nicht, sich Zeit für Dinge zu nehmen, die Ihnen Vergnügen bereiten.
  • Reden Sie mit anderen, spielen Sie mit Ihren Kindern oder Enkelkindern, oder gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren.
  • Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich im Familien- und Freundeskreis.
  • Kontaktieren Sie eine Selbsthilfegruppe. Viele Frauen mit Brustkrebs finden, dass ihnen die Begegnung mit anderen Frauen, die vergleichbare Anliegen haben, dabei hilft, mit den Emotionen, die durch die Erkrankung hochkommen, besser umgehen zu lernen.
  • Führen Sie ein Tagebuch. Schreiben ist Therapie. Sie werden auch bei erneutem Durchlesen Ihrer Aufzeichnungen der vorangegangenen Wochen bemerken, dass Sie Fortschritte gemacht haben, und das steigert Ihr emotionales Wohlbefinden.
  • Vermeiden Sie ungesundes Verhalten wie Stress, Rauchen, übermäßiges Trinken und Drogenmissbrauch.
  • Bewegen Sie sich viel oder treiben Sie etwas Sport. Große Belastungen sind dabei nicht notwendig, Stress ist fehl am Platze. Schon ein ausgedehnter Spaziergang hebt die Laune ganz beträchtlich.

 

Partnerschaft & Sexualität

Auch die Beziehung zum Partner kann bei der Diagnose Brustkrebs einer starken Belastungsprobe ausgesetzt werden. Manchmal treten in der emotional aufgewühlten Zeit Probleme zu Tage, die lange Zeit nicht beachtet oder verdrängt wurden. Der Partner durchlebt oftmals die gleichen Sorgen und Ängste wie die Betroffene selbst und weiß nicht, wie es nun weitergehen soll.

Eine stabile Partnerschaft ist gerade jetzt eine der wichtigsten Hilfestellungen. Wenn die Sprachlosigkeit nicht durchbrochen werden kann oder Konflikte in der Zweierkonstellation nicht lösbar erscheinen, kann Hilfe von außen sehr effektiv sein. In einer professionellen Paarberatung werden Wege aufgezeigt, wie das Paar wieder aufeinander zugehen kann, um die Situation gemeinsam zu meistern und sich gegenseitig zu unterstützen.

Natürlich kann es auch in punkto Sexualität zu Schwierigkeiten kommen. Manche Frauen leiden sehr unter einem möglichen Verlust ihres Busens. Betroffene sehen sich in ihrer Weiblichkeit eingeschränkt und müssen sich erst an ihren neuen Körper gewöhnen. Auch durch die Medikamente kann es zu körperlichen Wechselbeschwerden und Problemen bei der Sexualität kommen. Viele dieser Nebenwirkungen können jedoch durch entsprechende Medikamente oder Hilfsmittel hintangehalten oder beseitigt werden. Patientinnen sollten daher nicht zögern, ihrem Arzt auch von diesen intimen Details zu berichten.

Während der aufwühlenden Krankheitsphase und auch danach kann es schwer sein, wieder Zärtlichkeiten auszutauschen und Nähe zuzulassen. Dann ist es wichtig, sich Zeit zu lassen und offen miteinander zu reden. Sexuelle Probleme sollten jedenfalls nicht als unwichtig abgetan werden. Es lohnt sich, bewusst nach einer Lösung zu suchen. Auch hier kann eine Paarberatung oder Sexualberatung der richtige Weg sein.

 

Nach oben

Zurück zur Übersicht

Zurück zur Übersicht

Zur Auflistung sämtlicher Therapiegebiete der Novartis Pharma gelangen Sie hier:

Pink Ribbon Tour

Pink Ribbon Tour

Wissenswertes für ein Leben mit Brustkrebs für Patientinnen und Angehörige

Warum wir tun, was wir tun

Diabetes

Von Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, sind in Österreich rund 500.000 Personen betroffen - Tendenz steigend.