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Mit vereinten Kräften gegen die neue Tuberkulosewelle

TuberkulosewelleTuberkulose schien eine Krankheit der Vergangenheit zu sein. Doch sie ist zurückgekommen und entwickelt sich international zu einer Bedrohung für die Gesundheit. Resistenzen, die sich in Verbindung mit HIV-Infektionen entwickeln konnten, anschwellende Reise- und Migrationsströme, Engpäs- se bei der Medikamentenversorgung und unzureichende Einhalt- ung von Behandlungsplänen durch Ärzte und Patienten tragen zur Verbreitung dieser tödlichen Infektionskrankheit bei.

Alle 15 Sekunden tötet Tuberkulose derzeit einen Menschen – mehr als Malaria oder HIV/AIDS. Um sich über die Möglichkeiten zur Eindämmung der Krankheit auszutauschen trafen sich Experten aus der ganzen Welt auf einem von Novartis und Sandoz unterstützten Symposium in Barcelona.

Die Herausforderung ist gewaltig. Ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit Tuberkulose infiziert. Allerdings bricht die Krankheit nur bei einer von zehn Personen tatsächlich aus – und tötet dann ohne medizinische Behandlung die Hälfte dieser Opfer.

Tuberkulose ist aber in der Regel heilbar – und viel kann getan werden, um die Ausbreitung der Krankheit im Keim zu ersticken. Das Symposium in Barcelona konzentrierte sich deshalb auf Möglichkeiten globaler Kontrollmaßnahmen, die Steigerung des öffentlichen Problembewusstseins, die Förderung frühzeitiger Diagnose, korrekte Verschreibung sowie die richtige Kombination medizinischer Präparate. Zu den Vortragenden auf der Veranstaltung zählten Persönlichkeiten wie Dr. Nils E. Billo, Executive Director at the International Union against Tuberculosis and Lung Disease, oder Prof. Dr. Klaus M. Leisinger, Präsident und CEO der Novartis Foundation for Sustainable Development.

"Tuberkulose tötet alle 15 Sekunden einen Menschen", WHO Statistik

Sandoz und Novartis sind bereits seit langem engagierte Partner bei allen Aspekten der globalen Eindämmung von Tuberkulose. Neben der Förder- ung derartiger Symposien und der Förderung des in Indien beheimateten "Joint Efforts to Eradicate Tuberculosis"-Projekts (JEET), ist die Sandoz auch ein führende Anbieterin von Tuberkulosemedikamenten. Sie unter- stützt weiterhin die korrekte Einnahme von Medikamenten, indem sie weltweiten Zugang zu den vier führenden first-line Medikamenten in Form von fest dosierten Kombinationspräparaten nach WHO-Richtlinien gewährleistet. Dazu betreibt Sandoz heute moderne Produktionsstätten in Südafrika, Bangladesch, Ägypten, Pakistan und Indien. Sie ist auch das einzige Unternehmen, das in multizentrische, multiethnische und multinationale klinische Untersuchungen investierte um die Bioäquivalenz mit den Referenzprodukten sicherstellen zu können.

Novartis beteiligt sich an der globalen "Stop TB-Partnerschaft" indem sie Tuberkulosemedikamente kostenlos über einen Zeitraum von fünf Jahren nach WHO-Richtlinie an eine halbe Million Patientinnen und Patienten abgibt. Sie spielt mit dem Novartis Institute of Tropical Diseases (NITD) in Singapur auch eine führende Rolle in der Erforschung neuer Tuberkulosemedikamente.

Um den Zugang zu medizinischer Behandlung zu verbessern arbeitet die Novartis Foundation for Sustainable Development (NFSD) beispielsweise eng mit einem Tuberkuloseprogramm in Tansania zusammen, einem der am meisten betroffenen Länder. Im Jahr 2006 wurde über das Programm der neue Ansatz der patientenzentrierten Behandlung eingeführt. Dieser ermöglicht den Patienten selbst zu entscheiden, ob sie zu Hause oder in einer Gesundheitseinrichtung behandelt werden möchten. Die NFSD unterstützt des Weiteren eine soziale Marketingkampagne in Tansania.

 

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