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Informationen 2010

Weltnierentag am 11. März 2010: Diabetes und Bluthochdruck sind oft unterschätzte Auslöser für Nierenschäden

  • Circa 5% aller Erwachsenen leiden weltweit an einem Nierenschaden1; dabei gibt es eine beträchtliche Dunkelziffer
  • Informationskampagne der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie zur Nierengesundheit startet am 11. März in der PlusCity in Pasching bei Linz
  • Hoher Blutzucker und Bluthochdruck sind Hauptauslöser von chronischer Niereninsuffizienz2

Wien/Linz, 9. März 2010  - Nierenschäden reduzieren die Fähigkeit Giftstoffe und überschüssiges Wasser aus dem Blut zu filtern2. Die Zahl der Personen mit Nierenschäden ist stark steigend. Man schätzt, dass einer von zwanzig Erwachsenen – geschädigte Nieren in unterschiedlichen Stadien hat1. Nachdem die Schädigung lange symptomlos verläuft, wissen viele Menschen nichts von ihrem Problem.

Am 11. März findet bereits zum fünften Mal der von Joel Koppel(Gründer der International Federation of Kidney Foundations) 2006 ins Leben gerufene Weltnierentag statt. Insbesondere die Allgemeinheit, aber auch Gesundheitsbehörden und betroffene Patienten sollen an diesem Tag verstärkt über Möglichkeiten zur Gesunderhaltung der Nieren aufgeklärt werden.

Die Österreichische Gesellschaft für Nephrologie möchte darauf aufmerksam machen, dass dass Nierenschäden für die Betroffenen schwerwiegende Konsequenzen haben können. Nierenkranke benötigen bei komplettem Organversagen eine lebenslange Dialysebehandlung oder eine Nierentransplantation. Sie haben auch ein erhöhtes Risiko, an Herz- und Kreislauferkrankungen zu versterben. Die Lebensqualität wird durch die lebensnotwendige Diät und durch eine Reduktion der erlaubten Trinkmenge erheblich eingeschränkt, täglich müssen zahlreiche Medikamente eingenommen werden.

Bei Früherkennung kann hingegen ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert oder zumindest verzögert werden. In Österreich sind ein Drittel der Dialysepatienten Diabetiker; Bluthochdruck und Diabetes sind gemeinsam bei mehr als der Hälfte aller Patienten die Ursache für das chronische Nierenversagen. Zum diesjährigen Weltnierentag wird deshalb besonders auf das Risiko von zu hohem Blutzucker und Bluthochdruck, den beiden Hauptauslösern von chronischer Niereninsuffizienz, hingewiesen. "Unser Bestreben ist es, die Risikogruppen – vor allem Diabetiker und Personen mit hohem Bluthochdruck – zu regelmäßigen Gesundenuntersuchungen zu motivieren", so Prim. Prof. Erich Pohanka, Leiter der II. Medizinischen Abteilung am AKH Linz, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie und Stellvertretender Vorsitzender von Austrotransplant. "Ein Screening wird aber generell über einem Alter von 50 Jahren, bei Übergewicht und bei Rauchern empfohlen. Auch bei positiver Familienanamnese ist ein Test sinnvoll."

Der Weltnierentag wurde als Starttermin einer breit angelegten Informationskampagne gewählt. Prof. Pohanka und ein Team von Ärzten laden am 11. März zwischen 9-18 Uhr zu einer bunten Informationsveranstaltung in die PlusCity in Pasching bei Linz ein. In Zusammenarbeit mit der Selbsthilfevereinigung für Dialysepatienten und Nierentransplantierte Oberösterreichs erhalten die Besucher umfassende Informationen zum Thema Nierengesundheit. Prof. Pohanka : "Oft werde ich gefragt: Was machen Nephrologen eigentlich? Am Weltnierentag stehen wir in der PlusCity Rede und Antwort, um die Bevölkerung über unser Fachgebiet zu informieren." Geboten werden unter Anderem kostenlose Untersuchungen über die persönliche Nierengesundheit durch hochkarätige Spezialisten. Während sich die Erwachsenen um die Gesunderhaltung der Nieren kümmen, versorgt «Kiddy Kidney» die Kinder mit Luftballons und Infobroschüren. Von 12.-13. März können sich Interessierte auf der Gesundheitsmesse im Linzer Design-Center am Stand des AKH Linz mit Informationen zur Nierengesundheit versorgen.

Chronische Niereninsuffizienz kann unbehandelt zu Nierenversagen und letztlich zum Tod führen1. Da ein Großteil der Personen mit chronischer Niereninsuffizienz unerkannt bleibt, muss der Fokus auf der Früherkennung liegen. "Viele Erkrankungen könnten durch Früherkennung vermieden werden. Alleine in Österreich warten 800-1.000 Patienten auf eine Spenderniere, dabei sind nur rund 20 % der Dialysepatienten für eine Transplantation geeignet. Die durchschnittliche Wartezeit auf ein Spenderorgan beträgt durchschnittlich 2,5-3 Jahre.", so Prof. Pohanka.

 

Referenzen

1) International Society of Nephrology & International Federation of Kidney Foundations. Background Briefing - World Kidney Day. www.worldkidneyday.org. Stand 4.3.2010.

2) National Kidney Foundation. Chronic Kidney Disease. www.kidney.org/kidneydisease/ckd/index.cfm. Stand 4.3.2010 .

3) National Institute of Digestive and Diabetes and Kidney Diseases. National Kidney and Urologic Diseases Information Clearing House: High Blood Pressure and Kidney Disease. http://kidney.niddk.nih.gov/kudiseases/pubs/highblood/ Stand 4.3.2010.

Weitere Informationen unter:

 

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Der Abdruck ist kostenfrei. Bitte nennen Sie als Bildquelle AKh Linz Dialyse.

 

 

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Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2009 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 44,3 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,5 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100.000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen tätig: Novartis Pharma GmbH und Forschungseinheit Dermatologie, Sandoz GmbH und EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG, Novartis Consumer Health-Gebro GmbH, CIBA Vision GmbH und Novartis Animal Health für die Tiergesundheit. Als führender Pharmaproduzent, -investor und -exporteur Österreichs beschäftigte Novartis Austria 2009 rund 3.200 MitarbeiterInnen. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen,  Investitionen in Produktions-Standorte und der Exportanteil bewegten sich erneut auf hohem Niveau. Das Exportgeschäft spielte insbesondere für die Unternehmen Sandoz GmbH und Novartis Animal Health GmbH eine zentrale Rolle.

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