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Informationen 2009

Transplantation Tree of Life - erster Lebensbaum Tirols ehrt Lebendspender

  • Internationale Initiative Transplantation Tree of Life startet in Tirol
  • Organ-Lebendspende kann Mangel an Spenderorganen lindern und Leben schenken
  • Landessanitätsdirektor HR Dr. Christoph Neuner und Univ. Prof. Dr. Johann Pratschke pflanzen - gemeinsam mit den Universitätsprofessoren Dr. Raimund Margreiter und Dr. Walter Mark – den ersten Lebensbaum als Ehrung für Lebendspender in Innsbruck
  • Dr. Hannelore Rudisch-Gissenwehrer und Egon Saurer berichten über ihre Erfahrungen als Lebendspenderin bzw. als Empfänger von Spenderorganen

Innsbruck, 21. Oktober 2009  - Im Areal des Landeskrankenhauses Innsbruck wird heute der erste Lebensbaum in Tirol gepflanzt. Die Lebensbäume, die im Rahmen der Initiative weltweit gepflanzt werden, symbolisieren die zweite Lebenschance, die Organempfänger durch die Transplantation erhalten und ehren Lebendorganspender und deren Familien. Im Rahmen der Initiative Transplantation Tree of Life sollen den ersten Bäumen in Wien und Innsbruck in Zukunft viele weitere folgen. Landessanitätsdirektor Dr. Christoph Neuner: "Die Initiative, das Bewusstsein für Transplantationsmedizin zu stärken, finde ich begrüßenswert." Auch in Österreich solle durch die Initiative das Bewusstsein für die lebensrettenden Erfolge der Transplantationsmedizin gestärkt und die Bereitschaft der Bevölkerung zur Lebendspende von Organen weiter erhöht werden", so Neuner.

Im Jahr 2008 wurden in Österreich insgesamt 361 Nieren und 116 Lebern transplantiert. In nur 62 Fällen gaben Lebendspender die Organe als Geschenk des Lebens an die betroffenen Patienten. Im Vergleich dazu standen 883 Patienten auf der Warteliste für eine Nierentransplantation und 113 Patienten für eine Lebertransplantation.1)

 

Organtransplantation aus Patientensicht

Über ihre Erfahrungen aus dem Blickwinkel als Patienten berichteten Dr. Hannelore Rudisch-Gissenwehrer und Egon Saurer. Saurer hat als Organempfänger das zermürbende Warten auf das lebensrettende Spenderorgan am eigenen Leib verspürt. Dr. Hannelore Rudisch-Gissenwehrer spendete ihrem Ehemann im Jahr 2000 eine ihrer Nieren: “Ich erklärte mich sofort bereit. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer. Ich hatte ja nur die Wahl zwischen einem Mann, der 2-3 mal die Woche zur Dialyse müsste und dazwischen auch nicht gesund wäre, und einem gesunden Partner, mit dem ich in der bevorstehenden Pension noch viel unternehmen wollte.” betont Rudisch-Gissenwehrer.

 

Es gibt nichts ethisch Höherwertiges

"Man kann für einen Mitmenschen nicht mehr tun, als ihm ein Organ spenden und damit zu einem neuen Leben verhelfen. Es gibt nichts ethisch Höherwertiges.", so Univ. Prof. Dr. Raimund Margreiter, Medizinische Universität Innsbruck. Die Initiative Transplantation sei sowohl Ehrung für die Spender als auch Erinnerung an gesunde Menschen, dass Lebendspende eine Möglichkeit darstellt, den gegenwärtigen und zukünftigen Bedarf an Spenderorganen zu decken und damit Leben zu retten. "Die Wartezeiten auf eine Niere haben sich in den letzten Jahren auch in Innsbruck auf etwa 3-4 Jahre eingependelt," so Egon Saurer, der durch diese Initiative auf eine Verkürzung der Wartezeiten hofft. Bürgermeisterin Hilde Zach wies darauf hin,"dass die Medizinische Universität Innsbruck aufgrund ihrer herausragenden Leistungen – die wir nicht zuletzt dem Transplantationspionier Prof. Dr. Raimund Margreiter zu verdanken haben – im Transplantationsbereich eine weltweite Vorreiterrolle einnimmt."

 

Referenzen

1) ÖBIG Transplant-Jahresbericht 2008

 

 Weitere Informationen auf Transplant.at, der österreichischen Website mit umfangreichen Informationen zu unterschiedlichen Aspekten der Organtransplantation.

 

 

Über Novartis

Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 99.000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit den folgenden Unternehmen tätig: Novartis Pharma GmbH, Sandoz GmbH, Novartis Consumer Health-Gebro GmbH, CIBA VISION GmbH und für die Tiergesundheit bei Novartis Animal Health.

Als führender Pharmaproduzent, - investor und - exporteur Österreichs beschäftigte Novartis Austria 2008 rund 3.200 MitarbeiterInnen. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, Investitionen in Produktions- Standorte und der Exportanteil bewegten sich erneut auf hohem Niveau. Das Exportgeschäft spielte insbesondere für die Geschäftsbereiche Sandoz und Tiergesundheit eine zentrale Rolle.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

 

 

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