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Informationen 2009
Transplantation Tree of Life - erster Lebensbaum Österreichs ehrt Lebendspender
Hinweis: Wegen kurzfristiger Verhinderung wurde Dr. Michael Häupl durch Mag. Sonja Wehsely vertreten.
- Internationale Initiative Transplantation Tree of Life startet in Österreich
- Lebendorganspende kann Mangel an Spenderorganen lindern und Leben schenken
- Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Stadträtin Mag. Sonja Wehsely pflanzen ersten österreichischen Lebensbaum als Ehrung für Lebendorganspender in Wien
- Niki Lauda und Ing. Gerhard Elias berichten über Erfahrungen als Empfänger von Spenderorganen
Wien, 9. Oktober 2009 - Am Wiener Cobenzl wird heute der erste Lebensbaum gepflanzt. Im Rahmen der Initiative Transplantation Tree of Life sollen diesem ersten Baum in Zukunft viele weitere folgen. Die Lebensbäume, die im Rahmen der Initiative weltweit gepflanzt werden, sollen die zweite Lebenschance, die Transplantation für die Organempfänger mit sich bringt, symbolisieren und Organspender und deren Familien ehren. Bürgermeister Dr. Michael Häupl betonte anlässlich der feierlichen Baumpflanzung die Brisanz des Mangels an lebensrettenden Organen und erklärte, dass die Stadt Wien dieses Projekt durch Baumspenden unterstützen wird. Auch in Österreich solle das Bewusstsein für die lebensrettenden Erfolge der Transplantationsmedizin gestärkt und die Bereitschaft der Bevölkerung zur Lebendspende von Organen weiter erhöht werden. Deshalb werde für jede Lebendorganspende in Wien künftig ein Lebensbaum am Cobenzl gepflanzt. Im Jahr 2008 wurden in Österreich insgesamt 361 Nieren und 116 Lebern transplantiert – in nur 62 Fällen gaben Lebendspender die Organe als Geschenk des Lebens an die betroffenen Patienten. Im Vergleich dazu standen 883 Patienten auf der Warteliste für eine Nierentransplantation und 113 Patienten für eine Lebertransplantation.1)
Niki Lauda und Ing. Gerhard Elias: Organtransplantation aus Patientensicht
Über ihre Erfahrungen aus dem Blickwinkel Patienten berichteten Niki Lauda und Ing. Gerhard Elias. Beide haben das zermürbende Warten auf das lebensrettende Spenderorgan am eigenen Leib verspürt. "Jeder einzelne von uns kann jederzeit unmittelbar im Familien- und Freundeskreis von dem Mangel an Spenderorganen betroffen sein." betonte Elias, Präsident der Gesellschaft Nierentransplantierter & Dialysepatienten Wien, Niederösterreich und Burgenland.
Lebendorganspende kann Organmangel lindern und Leben retten
"Mit Lebendorganspenden könnte den unzähligen Menschen, die in Österreich auf der Warteliste stehen - und teilweise tragischerweise in dieser Zeit versterben - enorm geholfen werden.", so Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher, Vorstand der Universitätsklinik für Chirurgie an der Medizinischen Universität Wien. Die Initiative Transplantation sei sowohl Ehrung für die Spender als auch Erinnerung an gesunde Menschen, dass Lebendspende eine Möglichkeit darstellt, den gegenwärtigen und zukünftigen Bedarf an Spenderorganen zu decken und damit Leben zu retten. Auf die herausragenden Erfolge des AKH Wien im Bereich Organtransplantation wies Stadträtin Mag. Sonja Wehsely hin.
Referenzen
1) ÖBIG Transplant-Jahresbericht 2008
Pressetext Transplantation Tree of Life - erster Lebensbaum Österreichs ehrt Lebendspender
(219 KB)
Presseinformation der Universitätsklinik für Chirurgie, Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher
(106 KB)
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1. Bild: v.l.n.r.: Ing. Gerhard Elias, Mag. Heidrun Irschik-Hadjieff, MBA, Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher, Niki Lauda, Mag. Sonja Wehsely (Abdruck honorarfrei. Bildquelle © Ludwig Schedl / Novartis)
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2. Bild v.l.n.r.: Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher, Mag. Sonja Wehsely, Niki Lauda (Abdruck honorarfrei. Bildquelle © Ludwig Schedl / Novartis)
Weitere Informationen auf Transplant.at, der österreichischen Website mit umfangreichen Informationen zu unterschiedlichen Aspekten der Organtransplantation.
Über Novartis
Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 99.000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern.
Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit den folgenden Unternehmen tätig: Novartis Pharma GmbH, Sandoz GmbH, Novartis Consumer Health-Gebro GmbH, CIBA VISION GmbH und für die Tiergesundheit bei Novartis Animal Health.
Als führender Pharmaproduzent, - investor und - exporteur Österreichs beschäftigte Novartis Austria 2008 rund 3.200 MitarbeiterInnen. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, Investitionen in Produktions- Standorte und der Exportanteil bewegten sich erneut auf hohem Niveau. Das Exportgeschäft spielte insbesondere für die Geschäftsbereiche Sandoz und Tiergesundheit eine zentrale Rolle.
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Communications Manager
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