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Informationen 2009

Zusammenfassung: Pressegespräch am 6. Mai 2009 anlässlich des World Hypertension Day

Zeitbombe Bluthochdruck

Neue Substanzklasse eröffnet neue Ära in der Behandlung von Bluthochdruck

  • Jeder vierte erwachsene Österreicher leidet an zu hohem Blutdruck, Risikofaktor Nummer 1 für Schlaganfälle und Herzinfarkte.
  • Nur die Hälfte der Patienten weiß über ihre Erkrankung Bescheid, von denen kaum ein Drittel behandelt wird!
  • Eine neue Generation von Medikamenten, die den Blutdruck bereits am Beginn einer verhängnisvollen Kaskade reguliert, stellt nach mehr als zehn Jahren endlich wieder eine Innovation in der Behandlung des stillen Killers Bluthochdruck dar.

Bluthochdruck ist die Zivilisationskrankheit Nummer 1 in der westlichen Welt. Etwa jeder vierte Erwachsene leidet darunter. Bei den über 60-jährigen steht bereits jeder zweite ständig "unter Druck". Allerdings bleibt die Erkrankung meist unerkannt, denn ein ständig hoher Blutdruck verursacht lange Zeit keine Beschwerden - bis es zur Schädigung der Blutgefäße und lebenswichtigen Organe kommt. Schlaganfall, Herzschwäche oder -infarkt sowie Nierenschaden sind häufige und lebensbedrohliche Folgen von jahrelang unbehandeltem Bluthochdruck. Auch geistiger Verfall und Sehschwäche wird durch zu hohen Druck in den Gefäßen verursacht.

"Kaum jemand weiß um die Gefährlichkeit von unbehandeltem Bluthochdruck Bescheid", bedauert Manuela Messmer-Wullen, die selbst vor 12 Jahren unvorbereitet einen Schlaganfall erlitt und sich seither in der Patientenaufklärung stark macht. "In Österreich erleiden jährlich im Schnitt etwa 24.000 Menschen einen Schlaganfall. Erhöhter Blutdruck ist einer der Hauptverursacher, der das Risiko um das 2- bis 4-Fache steigert." Man kann davon ausgehen, dass etwa jeder zweite Todesfall in Österreich durch erhöhten Blutdruck zumindest mit verursacht wird, was bedeutet, dass die Überlebensrate von unbehandeltem Bluthochdruck mit der einer Krebserkrankung vergleichbar ist.

 

Salz und Bluthochdruck: zwei stille Killer

Anlässlich des internationalen Welt Hypertonie Tages am 17. Mai, für den Novartis Pharma internationaler Pate ist, gilt es die Volkskrankheit wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und die Bevölkerung für die dramatischen Folgen von Bluthochdruck zu sensibilisieren. Das Motto des heurigen Aktionstages lautet: Salz und Bluthochdruck: zwei stille Killer, denn Salz stellt einen wesentlichen Risikofaktor für erhöhte Blutdruckwerte dar. "Salz bindet im Körper Wasser und erhöht damit das Blutvolumen und folglich den Druck in den Gefäßen. Zudem mindert es die Wirkung mancher Bluthochdruck-Medikamente. Ein Zuviel an Salz sollte daher vermieden werden", begründet Univ.-Prof. Dr. Jörg Slany, Präsident der Österreichischen Hochdruckliga die Empfehlung der World Hypertension League, Veranstalter des World Hypertension Day.
Es gilt Alternativen zu Salz zu finden und in den täglichen Speiseplan einzubinden. "Salzreduktion in Kombination mit anderen Lebensstilmaßnahmen ist eine wesentliche Säule in der Therapie", so Slany.

 

Neue Medikamentenklasse

Die zweite Säule ist die medikamentöse Therapie, denn in vielen Fällen reicht reine Lebensstiländerung allein nicht mehr aus. Laut österreichischer Expertenempfehlung besteht (Be)Handlungsbedarf, wenn 7 von 30 Messwerten über 135/85 mmHg liegen. Auch für österreichische Patienten steht demnächst eine neue Generation von Antihypertensiva nun auch auf Kassenrezept zur Verfügung. "Diese neue Substanzklasse stellt nach mehr als zehn Jahren endlich wieder eine Innovation in der Behandlung dar", zeigt sich Univ.-Prof. DDr. Walter Hörl, Vorstand der Klinischen Abteilung für Nephrologie und Dialyse an der Universitätsklinik für Innere Medizin III in Wien, über den neuen Therapieansatz erfreut. "Nach 50 Jahren Forschung hat man endlich erreicht, den Bluthochdruck dort zu senken, wo er primär seinen Ursprung nimmt - nämlich ganz am Anfang einer Kette von Reaktionen mit mitunter lebensbedrohlichem Ausgang."

 

Mitarbeit der Patienten ist gefragt

Drohender Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen ist für rund zwei Drittel der Hypertoniker trotz ärztlicher Warnung dennoch kein Anlass ihr Leben umzustellen und die empfohlene Therapie einzuhalten. "Fehleinschätzung der persönlichen Gesundheit, Zweifel an der Wirksamkeit und Angst vor Nebenwirkungen der Dauertherapie und die Bagatellisierung der Folgen sind schuld daran, dass Patienten die Empfehlungen ihres Arztes ignorieren", weiß Univ.-Prof. Dr. Dieter Magometschnigg, Leiter des Instituts für Hypertonie aus jahrelanger Erfahrung. "Gerade in der Behandlung von Bluthochdruck ist die konsequente Einhaltung der Therapie aber von enormer Wichtigkeit. Es gilt zu erreichen, dass die Angst vor Nebenwirkungen der Medikamente einer realistischen Gefahreneinschätzung vor den Folgen des Bluthochdrucks weicht."

 

 

Über Novartis

Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 98.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit den folgenden Unternehmen tätig: Novartis Pharma GmbH, Sandoz GmbH, Novartis Consumer Health-Gebro GmbH, CIBA VISION GmbH und für die Tiergesundheit bei Novartis Animal Health. Als führender Pharmaproduzent, - investor und -exporteur Österreichs beschäftigte Novartis Austria 2008 rund 3.200 MitarbeiterInnen. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen,  Investitionen in Produktions-Standorte und der Exportanteil bewegten sich erneut auf hohem Niveau.  Das Exportgeschäft spielte insbesondere für die Geschäftsbereiche Sandoz und Tiergesundheit eine zentrale Rolle.

 

 

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Elisabeth Leeb
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